Energiespar-Tipps
Ein Produkt von Wien Energie Vertrieb GmbH & CO KG
Energie sparen in den eigenen vier Wänden und sich gleichzeitig pudelwohl fühlen? Mit unseren wirksamen Tipps ist das möglich. Hier finden Sie die wichtigsten Hinweise und Kniffe, die Sie ganz einfach in Ihrem Alltag umsetzen können. Hier finden Sie Energiespartipps zu Kochen und Backen, Kühlen, Heizen, Wäsche waschen und trocknen, Beleuchtung, Warmwasser, Kühl-und Gefrierschrank sowie Unterhaltungselektronik.

Restwärme nutzen
Ein absoluter Geheimtipp ist die Restwärme. Sie können Backofen und Herdplatten schon vor offiziellem Ende der Koch- oder Backzeit abstellen und Restwärme nutzen, um die Gerichte fertig zu garen.
Um- bzw. Heißluft nutzen
Beim Backen setzen Sie am besten auf Um- bzw. Heißluft. Hier liegt die benötigte Temperatur meist niedriger als bei Ober- und Unterhitze. Auch die Aufheizzeit ist geringer oder entfällt völlig.
Weniger Wasser verwenden
Verwenden Sie nur so viel Wasser, wie Sie tatsächlich benötigen. Weniger Wasser im Topf spart wertvolle Energie.
Induktionsherde
Denken Sie über eine Neuanschaffung nach, sind Induktionsherde zu empfehlen. Diese arbeiten ohne Umwege und somit effizienter als herkömmliche Elektro- oder Gasherde.
Wasser im Wasserkocher erwärmen
Ein oft gehörter Tipp hält dem Energiesparcheck allerdings nicht stand. Das Aufkochen von Wasser im Wasserkocher, um es später zum Kochen im Topf weiterzuverwenden, ist meist nicht sparsamer, als es gleich im Topf zu kochen.
Große Elektrogeräte vermeiden
Versuchen Sie, Wärmequellen wie große Elektrogeräte aufzuspüren und zu beseitigen. Ein Plasmafernseher kann beispielsweise genug Wärme erzeugen, um einen 30 m2 großen Wohnraum wohlig zu heizen.
Fenster schließen & Querlüften
Im Sommer empfiehlt es sich, tagsüber bei direkter Sonneneinstrahlung die Fenster geschlossen zu halten, um die Wärme nicht hereinzulassen. Öffnen Sie diese erst, wenn die Sonne untergegangen ist und die Temperaturen sinken. Dann sollten Sie besonders aufs Querlüften setzen und über Nacht für angenehmen Durchzug sorgen. Beim Querlüften werden alle gegenüberliegenden Fenster aufgemacht um einen Luftzug zu erzeugen.
Außenjalousien oder Rolläden
An baulichen Maßnahmen, sofern diese möglich sind, empfehlen wir die Installation von Außenjalousien oder Rollläden. Wenn diese in den heißen Sommermonaten zur Verdunkelung eingesetzt werden, kann die Temperatur nicht selten soweit gesenkt werden, dass die Installation eines Klimageräts überflüssig wird.
Sonnentrocknen
Ist die Kleidung nicht stark verschmutzt, reicht es meist aus, sie mit 30 bis 40 °C zu waschen. Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Materialien. Achten Sie immer auf die Herstellerangaben am Pflegeetikett.
Waschmaschine ganz auffüllen
Füllen Sie die Trommel der Waschmaschine oder des Trockners immer so voll wie möglich. Wird schmutzige Wäsche nicht direkt wieder benötigt, lohnt es sich zu warten, bis eine volle Ladung zusammengekommen ist.
Schleuderzahl beachten
Eine hohe Schleuderzahl nach dem Waschen reduziert den Energieaufwand des Trockners erheblich. Schleudern Sie ihre Wäsche also so stark wie möglich, um hohe Restfeuchte im Trockner zu vermeiden.
Wäschetrockner
Beim Waschtrockner kann immer nur eine halbe Waschmaschinenfüllung auf einmal getrocknet werden. Das hat mehr Zeit und Energie als bei Einzelgeräten zur Folge. Berechnen Sie vor der Anschaffung also genau, ob sich ein kombiniertes Gerät energietechnisch lohnt. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse und die Verbrauchswerte. Das Wichtigste zusammengefasst:
- Wärmepumpentrockner sind energieeffizienter als Kondenstrockner.
- Wäschetrockner haben noch die alten Energielabels. Sie verbrauchen daher mit der Energieeffizienzklasse A+++ aktuell am wenigsten Energie.
- Wählen Sie für die Wäsche geeignete Trockenprogramme. Sensorgesteuerte Programme sind energiesparender als zeitgesteuerte.
Schaltbare Steckerleisten verwenden
Testen Sie bei Tischlampen, ob der Sockel auch nach dem Ausschalten noch warm bleibt. Ist dem so, wird auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht, was die Kosten in die Höhe treibt. Als Alternative kann eine schaltbare Steckerleiste verwendet werden, die die Stromzufuhr zwischen Lampe und Steckdose unterbricht.
Licht ausschalten
Beleuchten Sie einzelne Raumteile gezielt und unabhängig voneinander. So können Sie immer genau dort das Licht einschalten, wo es aktuell benötigt wird. Das senkt nicht nur die Stromkosten, sondern sorgt auch für weniger Wärmeentwicklung. Wichtig ist auch, das Licht immer auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird, um unnötigen Verbrauch zu vermeiden.
Duschen vs. Vollbad
Ein Vollbad benötigt durchschnittlich dreimal so viel Wasser wie eine 5-minütige Dusche. Reduzieren Sie eine volle Badewanne auf besondere Anlässe und steigen Sie in der täglichen Körperpflege auf das Wasser von oben um.
Energiespar-Armaturen verwenden
Mit einem speziellen Energiespar-Duschkopf oder Wasserhahn lässt sich Energie und Wasser einsparen. Sie reduzieren kaum merkbar die Durchflussmengen und sorgen für einen geringeren Wasser- und Energiebedarf. Bei der Anschaffung sind sie zwar etwas teurer, die Investition lohnt sich aber! Die Ersparnis liegt bei bis zu 100 Euro im Jahr.
Funktionsweise Eco-DuschköpfeThermostatarmaturen
Wenn möglich nutzen Sie Einhandhebelmischer und Thermostatarmatur. Wird kaltes Wasser händisch mit warmem Wasser vermischt, erhöht sich der Verbrauch drastisch, da die Einstellung mehr Zeit benötigt.
Tipp: Drehen Sie den Einhandhebelmischer beim Abdrehen auf kalt. So wird beim kurzen Betätigen nicht unnötig Warmwasser aufgeheizt.
Wasser abdrehen und regelmäßig entkalken
Der wohl einfachste Tipp. Lassen Sie das Wasser beim Zähne putzen oder Rasieren nicht laufen, sondern drehen Sie den Wasserhahn einfach ab. Solche kleinen Maßnahmen summieren sich und am Ende des Tages haben Sie bares Geld gespart. Sorgen Sie dafür, dass Wasserhähne und Duschköpfe regelmäßig entkalkt werden. Verkalkte Brausen benötigen mehr Wasserdruck und erhöhen den Verbrauch.
Energieeffizienzklasse
Beim Kauf von neuen Geräten sollten Sie unbedingt auf die Energieeffizienzklasse am EU-Label achten. Die Standards im Ampelsystem liefern eine praktische Orientierung, doch das selbstständige Vergleichen mehrerer Geräte lohnt sich trotzdem.
Altgeräte nicht als Zweitgeräte nutzen
Ein altes Kühlgerät als Party-Kühlschrank im Keller aufzustellen, mag im ersten Moment Geld sparen, weil keine Neuanschaffung vorgenommen werden muss. Auf lange Sicht kann ein Kühlschrank mit Elektronik, die nicht mehr ganz up-to-date ist, zu stark erhöhtem Stromverbrauch führen. Investieren Sie besser in ein günstigeres Neugerät.
Lebensmittel richtig lagern
Ordnung im Kühlschrank sorgt dafür, dass die Tür des Kühlgeräts nicht unnötig lange offen steht und wertvolle Energie verbraucht wird. Darüber hinaus sollten warme Lebensmittel vor dem Aufenthalt im Kühlschrank erst auf Raumtemperatur abkühlen und in geeignete Behälter umgefüllt werden. Die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank kann zusätzlich Energie sparen.
Gefriertruhe statt Gefrierschrank
Wer sich gerade ein neues Tiefkühl-Gerät anschaffen will und den Platz dazu hat, sollte zu einer Gefriertruhe greifen. Beim Aufmachen entweicht weniger Kälte als bei einem Gefrierschrank. So verbraucht sie automatisch weniger Strom, um die Kühltemperatur nach dem Öffnen wieder anzupassen.
Schaltbare Steckerleisten verwenden
Drehen Sie unnötigen Stromverbrauchern im Homeoffice und Wohnzimmer den Saft ab und verringern Sie vor allem die Betriebszeit Ihres PCs. Eine schaltbare Steckerleiste kappt gleich für mehrere Geräte auf einmal den Strom und sorgt mit nur einem Handgriff für eine kleinere Stromrechnung. Auch der Arbeitslaptop oder -PC muss nach Feierabend nicht mehr im Standby-Modus bleiben, sondern darf komplett heruntergefahren werden.
Energieberatung vereinbaren
Im Haushalt ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, mit nur kleinen Veränderungen Großes zu bewirken. Weniger Stromverbrauch ist für uns alle gut und entlastet Geldbörse und Umwelt.
Wünschen Sie eine individuelle Energieberatung um Ihren Stromverbrauch zu senken? Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin.
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