Der Wassermengenregler – was ist das und wie hilft er beim Wasser sparen?
Wassermengenregler begrenzen den Durchfluss von Wasser aus dem Wasserhahn auf konstant sechs Liter pro Minute. Unabhängig vom Druck. Das heißt bei einem Mindestdruck von 0,5 bar strömen maximal sechs Liter Wasser pro Minute durch den Wasserhahn. Wenn kein Wassermengenregler im Einsatz ist, können bis zu 20 Liter Wasser pro Minute durch den Wasserhahn laufen.
Sie werden auch schon seit längerem eingesetzt, um die Entstehung von Pfeifgeräuschen in Heizungen und Lüftungskanälen zu vermeiden. Auch bei Duschen können Wassermengenregler eingesetzt werden. Diese begrenzen dann den Durchlauf auf 12 bis 15 Liter Wasser pro Minute aus dem Duschkopf.
Wann sich Wassermengenregler für Mieter*innen lohnen:
Der Einbau von Wassermengenreglern lohnt sich für Mieter*innen, wenn:
- die Wassermenge aus dem Duschkopf über elf Liter pro Minute liegt,
- die Wassermenge aus dem Wasserhahn über acht Liter pro Minute liegt und wenn
- die Wasserkosten nach Verbrauch abgerechnet werden (über Wohnungswasserzähler).
Was Sie tun können:
Wenn Sie Mieter*in mit pauschaler Wasserkosten-Abrechnung sind, Ihre Abrechnung nach Größe der Wohnung oder Anzahl der Bewohner*innen läuft, sparen Sie durch den Wassermengenregler keine Wasserkosten. Wird bei Ihnen Wasser aber nach Verbrauch abgerechnet, können Sie einiges an Kosten sparen. Und gleichzeitig wertvolle Ressourcen schonen. Es zahlt sich also aus die Durchflussmenge an Wasser aus dem Wasserhahn und dem Duschkopf zu hinterfragen. Wassermengenregler begrenzen den Durchfluss, unabhängig vom Druck, und erleichtern somit das Wassersparen enorm.


