Energiesparen in der Weihnachtszeit

Die Adventzeit ist die schönste Zeit des Jahres. Wir haben ein paar Tipps und Tricks gesammelt, wie man in der Weihnachtszeit Energie sparen kann.
Aktualisiert am: 03.11.2025
Menschen kaufen auf einem festlichen Adventmarkt im Freien ein, im Vordergrund leuchtende Lichterketten.

Wie viel Beleuchtung darf es sein?

Grundsätzlich ist die Advent- und Weihnachtszeit eine energiereiche Zeit. Das liegt vor allem an der Beleuchtung. Die Tage sind kürzer und das Licht wird öfter und früher eingeschaltet. Der Dezember ist der dunkelste Monat des Jahres.

Besonders an den Feiertagen steigt der Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Dezembertagen deutlich an. Die meisten Menschen sind an diesen Tagen mehr zu Hause und verbrauchen daher auch mehr Energie für Elektrogeräte, Backen und Kochen etc.

Der Stromverbrauch ist an den Feiertagen ca. doppelt so hoch und beträgt bis zu 10 Kilowattstunden mehr pro Tag. Wir haben deshalb die wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie man in der Adventzeit und zu Weihnachten Energie sparen kann.

Tipp 1: Die richtige Beleuchtung verwenden

Beleuchtete Deko-Weihnachtshäuser auf einer LED-Kette.

Mittlerweile haben die meisten Haushalte ihre Weihnachtsbeleuchtung auf energiesparende LED-Lichterketten umgestellt. Wer das noch nicht getan hat, dem sei schleunigst zur Umrüstung auf LED Lichter geraten. Diese verbrauchen nämlich viel weniger Strom als Glühbirnen oder Energiesparlampen, um die gleiche Helligkeit zu erreichen. Bei der Auswahl des Leuchtmittels sollte auf hochwertige Ware und seriöse Anbieter gesetzt werden. Auf der Verpackung sollte angegeben sein, wie viel Watt – also wie viel elektrische Leistung – das Produkt benötigt. Je niedriger die Zahl ist, desto effizienter ist die Beleuchtung. Sprich, sie hat einen niedrigen Energieverbrauch und dies führt zu niedrigen Kosten.

Die immer höhere Zahl an Lämpchen und Lichterketten lässt die Ersparnis dennoch gering ausfallen. Je mehr Weihnachtsbeleuchtung verwendet wird, desto höher fällt auch der Stromverbrauch aus.

  1. LED Lampen verwenden

    Wer zu LED-Lampen greift, der senkt seinen Energiebedarf pro Lampe um mindestens 80 % gegenüber gleich hellen Glühbirnen.

    Und das bei einer Lebensdauer, die bis zu 50-mal so hoch ist. Außerdem sind sie sicherer, weil fast keine Wärme entsteht.

  2. Stromverbrauch von LED-Lampen

    Eine Lichterkette mit herkömmlichen Glühbirnchen verbraucht in sechs Wochen so viel Strom wie ein moderner Kühlschrank im ganzen Jahr.

    Eine LED-Lichterkette mit 120 Lamperln verbraucht in 6 Wochen bei 6 Stunden Betriebsdauer knapp 2 Kilowattstunden. Das ist ein Tausendstel des durchschnittlichen Jahresverbrauchs.

  3. Solar-Leuchten verwenden

    Im Außenbereich können auch Solar-LED-Lichterketten verwendet werden. Sie verbrauchen keinen Strom und es wird auch kein Verlängerungskabel benötigt.

  4. Energiesparen mit Zeitschaltuhren

    Mit Zeitschaltuhren kann die Weihnachtsbeleuchtung zu bestimmten Zeiten ein- und ausgeschaltet werden. Wenn die Weihnachtsbeleuchtung nur zwischen 16 Uhr und 22 Uhr leuchtet, wird nicht nur Energie gespart, sondern auch die Lichtverschmutzung verringert.

    Die Zeitschaltuhr sollte an einer Außensteckdose angeschlossen sein. Kabel sollten nicht durch gekippte Fenster in den Innenbereich führen. Ständig gekippte Fenster verursachen einen großen Wärmeverlust und somit höhere Heizkosten.

Tipp 2: Energieschonend schenken und Entertainment Detox

verpackte Weihnachtsgeschenke in der Nahaufnahme vor dem Weihnachtsbaum. .

Häufig wird zu Weihnachten Unterhaltungselektronik verschenkt und viel mehr Entertainment konsumiert. Moderne Geräte aus einer guten Energieklasse sind energieeffizienter, aber neue Fernseher sind nur dann sparsamer, wenn sie eine ähnliche Größe haben.

Geräte doppelter Diagonale haben die 4-fache Bildschirmfläche und brauchen dementsprechend mehr Energie. Nicht nur Streaming und TV verbrauchen mehr Strom, vor allem das Zocken an der Spielkonsole bzw. über einen großen Bildschirm verursacht einen höheren Stromverbrauch.

Die energiesparende Alternative? Wie wäre es mit Gesellschaftsspielen zum Zeitvertreib oder alte Fotobücher durchblättern? Auf alle Fälle sollte der Fernseher abgeschaltet werden, wenn dieser nur im Hintergrund läuft. Für Hintergrundbeschallung könnte einfach das Radio, eine CD oder das Handy eingeschalten werden.

Tipp 3: Tipps fürs Backen

Verzierte Weihnachtskekse liegen auf einem Tisch.

Beim Keksebacken immer Umluft verwenden. So spart man sich das Vorheizen und kann auch mehrere Backbleche gleichzeitig verwenden. Wir haben die wichtigsten Tipps zum energiesparenden Keksebacken sowie Strom sparen beim Backen zusammengefasst.

Schon gewusst? Früher kam es am 24. Dezember, zwischen 11 und 12 Uhr zu der sogenannten Ganslspitze. Da das traditionelle Gansl-Gericht zubereitet wurde, wurde zur Mittagszeit viel mehr Energie verbraucht. Dieser Effekt ist heute aber nicht mehr erkennbar.

Tipp 4: Richtig Heizen und Lüften

Frau sitzt mit Handy in der Hand am Fenster

Vor allem im Winter muss auf das richtige Lüften geachtet werden. Fenster sollten nicht den ganzen Tag über gekippt bleiben. Empfehlung: zum Lüften einmal kurz ganz öffnen und danach wieder schließen.

Ein Absenken der Raumtemperatur um 1 Grad spart nicht nur 6 Prozent an Heizenergie, sondern tut auch dem Weihnachtsbaum gut. Bei niedrigeren Temperaturen verliert dieser nicht so schnell die Nadeln. Der Weihnachtsbaum muss nicht unbedingt entsorgt werden, es gibt viele Möglichkeiten, den Weihnachtsbaum weiterzuverwenden.

Energie spart auch der ECO-Modus bei Geschirrspüler und Waschmaschine. Unser online Energiesparcheck zeigt übrigens die Stromfresser im eigenen Haushalt auf.

Energiespartipps für Weihnachten » Beleuchtung, Backen & Co.