Die schönsten Sonnen-Dächer Wiens

In Wien spielt die Photovoltaik für die Energiewende die größte Rolle: Jedes Dach, jede ungenützte Fläche wird gebraucht, um die Klimaziele zu erreichen. Wir haben die schönsten Sonnendächer der Stadt zusammengestellt.
Aktualisiert am: 04.06.2025

Wir benötigen Ihre Zustimmung

Dieser Inhalt wurde aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen deaktiviert. Bitte ändern Sie Ihre Einstellungen, um die Inhalte sehen zu können.

Damit die Energiewende gelingt, müssen die erneuerbaren Energien massiv ausgebaut werden. Ein besonderes Potential hierfür sehen wir in Wien in der Sonnenkraft. Wien Energie betreibt bereits heute über 400 Photovoltaikanlagen und ist somit der größte Photovoltaikbetreiber Österreichs. Viele dieser Photovoltaikanlagen befinden sich auf den Dächern unserer Stadt.

Energiewende im Takt: PV-Anlage auf der Wiener Staatsoper

Wir benötigen Ihre Zustimmung

Dieser Inhalt wurde aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen deaktiviert. Bitte ändern Sie Ihre Einstellungen, um die Inhalte sehen zu können.

Die Wiener Staatsoper ist nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein energetisches Wahrzeichen. Seit Herbst 2025 wird nämlich grüner Strom auf dem denkmalgeschützten Dach des berühmten Opernhauses erzeugt. Die 260 Solarmodule sind dezent entlang der Dachschrägen in West-Ost- und Südrichtung platziert. Dadurch bleibt die historische Fassade unberührt und die PV-Anlage ist nur aus der Vogelperspektive sichtbar. Die nachhaltige Energiequelle leistet insgesamt etwa 100 Kilowatt-Peak und spart jährlich rund 5,5 Tonnen CO₂ ein.

Die historische Wiener Staatsoper steht majestätisch in einer Stadtstraße und ihre kunstvolle Architektur glänzt unter einem blauen, wolkenverhangenen Himmel.
Die historische Wiener Staatsoper steht majestätisch in einer Stadtstraße und ihre kunstvolle Architektur glänzt unter einem blauen, wolkenverhangenen Himmel.

Artenschutz und Klimaschutz: Sonnendach am Haus des Meeres

Drohne fliegt über die Solarmodule des Haus des Meeres. Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild bei klarem, blauen Himmel zu sehen.

Im Zuge des Umbaus des Haus des Meeres entstanden rund 3.000 Quadratmeter neuer Nutzfläche. Diese wurden von uns genutzt, um ein Solardach zu errichten. Eingesetzt wurden „bifaziale Glas-Glas-Photovoltaik-Module“. Diese können nicht nur von oben, sondern auch von unten Strom erzeugen. Mit der Errichtung dieser Photovoltaikanlage konnte ein wichtiger Schritt in Richtung Ausbau Erneuerbarer Energien in der Stadt gegangen werden.

  1. Spezialtipp

    Auch das Rooftop-Café am Haus des Meeres wurde umgebaut und vergrößert. Die Photovoltaik-Anlage dient dabei nicht nur als Sonnen-Kraftwerk, sondern auch als Schattenspender für das Café. Aufgrund der einzigartigen Stahlkonstruktion und der eingesetzten halbtransparenten Spezial-Paneele, können die Besucher*innen weiterhin einen fabelhaften Ausblick über Wien genießen. So wird nicht nur die Dachfläche effizient genützt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für umweltfreundliche Energiegewinnung gesetzt.

Klimaschutz trifft auf Denkmalschutz: Sonnendach Rathaus

Rathaus Photovoltaik

Das Wiener Rathaus hat seine Dächer modernisiert. Im Zuge dessen haben wir eine Photovoltaikanlage errichtet, welche das Herz der Wiener Verwaltung mit grüner Energie versorgt. Wichtig war bei der Modernisierung, dass sowohl der Denkmalschutz als auch das Stadtbild dabei erhalten bleiben. Die nachhaltige Energiequelle ist sehr diskret in der Ansicht und nur aus der Vogelperspektive sichtbar. Sprich, die denkmalgeschützte Fassade und die Außenansicht des Rathauses bleiben unberührt. Ein Beweis dafür, dass Denkmalschutz und Klimaschutz ideal zusammenpassen.

Greener Linien

Photovoltaikanlage am Dach der U-Bahn-Station U1 Alte Donau. Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild zu erkennen.
Auf dem Flachdach der Wiener Linien Hauptwerkstätte befindet sich eine große Photovoltaikanlage.
Solarmodule auf dem Dach der Wiener U-Bahn-Station Ottakring, umgeben von städtischen Gebäuden, bei dem eine U-Bahn einfährt.
Photovoltaikanlage am Dach der U-Bahn-Station U1 Alte Donau. Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild zu erkennen.
Auf dem Flachdach der Wiener Linien Hauptwerkstätte befindet sich eine große Photovoltaikanlage.
Solarmodule auf dem Dach der Wiener U-Bahn-Station Ottakring, umgeben von städtischen Gebäuden, bei dem eine U-Bahn einfährt.
Photovoltaikanlage am Dach der U-Bahn-Station U1 Alte Donau. Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild zu erkennen.
Auf dem Flachdach der Wiener Linien Hauptwerkstätte befindet sich eine große Photovoltaikanlage.
Solarmodule auf dem Dach der Wiener U-Bahn-Station Ottakring, umgeben von städtischen Gebäuden, bei dem eine U-Bahn einfährt.
Photovoltaikanlage am Dach der U-Bahn-Station U1 Alte Donau. Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild zu erkennen.
Auf dem Flachdach der Wiener Linien Hauptwerkstätte befindet sich eine große Photovoltaikanlage.
Solarmodule auf dem Dach der Wiener U-Bahn-Station Ottakring, umgeben von städtischen Gebäuden, bei dem eine U-Bahn einfährt.

1.369 Photovoltaikmodule befinden sich auf dem 8.000 m² großen Dach der Wiener Linien Hauptwerkstätte in Simmering. Jährlich produzieren diese 600.000 Kilowattstunden Sonnenstrom, dies entspricht dem Jahresstromverbrauch von ca. 300 Wiener Haushalten. Inzwischen wurden 20 Öffi-Gebäude – darunter die U1-Station Alte Donau – mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Insgesamt wurden rund 70.000 Quadratmeter Dachfläche in Solarkraftwerke verwandelt. Der damit erzeugte Sonnenstrom versorgt Beleuchtungen, Rolltreppen und Aufzüge direkt in den Stationen. Gemeinsam sparen die 20 Anlagen jährlich über 2.000 Tonnen CO₂ ein.

Schallschutz mit Sonnenpower: PV-Lärmschutzwand

Luftaufnahme von Solarmodulen auf der PV-Lärmschutzwand, die entlang des Altmannsdorfer Ast errichtet wurde.
Ein schwarzes Auto rast an der PV-Lärmschutzwand vorbei.
Luftaufnahme der PV-Lärmschutzwand entlang des Altmannsdorfer Ast.
Luftaufnahme von Solarmodulen auf der PV-Lärmschutzwand, die entlang des Altmannsdorfer Ast errichtet wurde.
Ein schwarzes Auto rast an der PV-Lärmschutzwand vorbei.
Luftaufnahme der PV-Lärmschutzwand entlang des Altmannsdorfer Ast.
Luftaufnahme von Solarmodulen auf der PV-Lärmschutzwand, die entlang des Altmannsdorfer Ast errichtet wurde.
Ein schwarzes Auto rast an der PV-Lärmschutzwand vorbei.
Luftaufnahme der PV-Lärmschutzwand entlang des Altmannsdorfer Ast.
Luftaufnahme von Solarmodulen auf der PV-Lärmschutzwand, die entlang des Altmannsdorfer Ast errichtet wurde.
Ein schwarzes Auto rast an der PV-Lärmschutzwand vorbei.
Luftaufnahme der PV-Lärmschutzwand entlang des Altmannsdorfer Ast.

Unsere neue PV-Lärmschutzwand beim Altmannsdorfer Ast kombiniert Lärmschutz mit der Erzeugung von erneuerbarem Strom. Am Leopoldine-Glöckel-Weg in Meidling haben wir Wiens erste Photovoltaik-Lärmschutzwand mit offener und geschlossener Bauweise errichtet. Auf 62 Metern Länge sorgen 70 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 19 Kilowatt für mehr Ruhe und sauberen Strom. Die Anrainer*innen der angrenzenden Kleingartensiedlung profitieren von einer spürbaren Lärmreduktion, während gleichzeitig wertvolle Sonnenenergie erzeugt wird. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Die freien Flächen können bepflanzt werden, was das Stadtbild aufwertet und das Mikroklima verbessert. Umweltfreundlicher geht’s kaum!

PV am Gemeindebau

Solarmodule auf dem Dach des Gemeindebaus Ameisbachgasse vor einer grünen Kulisse und der Skyline einer Stadt unter einem bewölkten Himmel.
Photovoltaik am Gemeindebau

Soziale Verantwortung, Innovation und Nachhaltigkeit - das sind die Gedanken hinter den Gemeindebauten in Wien. In diesem Sinne setzt Wiener Wohnen nun auch auf die Unterstützung der Sonnenstrom-Offensive in Wien. Bislang wurden zehn Photovoltaikanlagen auf Wiener Gemeindebauten mit einer Gesamtleistung von rund 760 Kilowattpeak und einer Modulfläche von rund 6.000 m2 errichtet. Der lokal produzierte Sonnenstrom wird teilweise direkt in das Hausnetz der Wohneinlagen eingespeist. Dort wird er für den Betrieb von Liftanlagen und die Beleuchtung von Stiegenhäusern und Garagen genutzt und spart somit den Bewohner*innen bares Geld.

Sonniges Einkaufserlebnis: Wien Mitte THE MALL

Sonnenkollektoren auf dem Dach von "Wien Mitte - The Mall". Im Hintergrund ist das Wiener Stadtbild zu erkennen.
Wien Energie/Ian Ehm

Das Einkaufszentrum Wien Mitte THE MALL gehört zu einem der größten der Stadt. Auf dem Dach des Einkaufszentrums befindet sich ein Bürger*innensolarkraftwerk von Wien Energie. Der Ökostrom, der damit produziert wird, versorgt die darunter liegenden Geschäfte, zahlreiche Büros und Haushalte in der Umgebung. Außerdem befindet sich im Parkhaus eine hochmoderne E-Tankstelle, die ebenfalls direkt den Strom von den Solarmodulen am Dach bezieht.

Sonnendächer Wiens » PV-Anlagen von Wien Energie