1987
Großbrand in der Müllverbrennungsanlage Spittelau
Am 15. Mai 1987 bricht Feuer aus. Große Teile der thermischen Abfallverwertungsanlage Spittelau werden ein Raub der Flammen. Bürgergruppen sprechen sich für einen Abriss aus. Die Wiener Stadtregierung unter Dr. Helmut Zilk entscheidet sich aber für einen Wiederaufbau am bisherigen Standort. Dafür sprechen gute Gründe: Hier ist die komplette Fernwärmeinfrastruktur vorhanden und der Abfall muss nicht umweltbelastend zu einem weit entfernten Standort transportiert werden. Außerdem soll die neue Spittelau neue Standards im Umweltschutz setzen – modernste Technologie macht sie zur weltweit saubersten thermischen Abfallverwertungsanlage.

